Osho über die AUM

In einem Treffen hat OSHO zu Veeresh folgendes über die AUM gesagt:
Der menschliche Verstand ist im Grunde weder wütend noch liebevoll, er ist weder glücklich
noch traurig. Versuche dir vorzustellen, dass du in einem Raum mit vielen Fenstern sitzt.
Ein Fenster ist Traurigkeit. Öffne es, und du wirst traurig. Du bist nicht die Traurigkeit
nur ihre Bühne wird geöffnet. Du kannst das Fenster der Wut öffnen und wütend werden.
Du kannst das Fenster der Liebe öffnen, und du wirst liebevoll.
Du kannst alle Fenster schließen und einfach nur da sitzen.
Genau dies ist östliche Meditation: alle Fenster schließen und da sitzen.
Egal welches Fenster du öffnest, du bist damit identifiziert; nur so lässt es sich öffnen.
Identifikation ist der Schlüssel. Wenn du irgendein Fenster öffnen willst,
dann musst du dich zuerst damit identifizieren.  Die Wut ist eigentlich nicht mehr da,
Du bist die Wut. Und nur dann wird sie total. Du bist völlig von ihr besessen.
Die negativ besetzten Fenster müssen zuerst geöffnet werden,
weil die Gesellschaft sie geschlossen hat, und die Menschen haben völlig vergessen,
wie man wütend wird. Und wenn du nicht weißt, wie man wütend wird,
wie kannst du dann voller Mitgefühl sein? Es ist unmöglich.
Mitgefühl ist ein höherer Zustand, aber du hast noch nicht einmal die Voraussetzung dafür erfüllt.
Du kannst den letzten Schritt nicht vor dem Ersten machen.
Deshalb kümmere dich zuerst um die Wut.
Du öffnest dieses Fenster und gehst soweit wie möglich da hinein, damit du frei davon wirst.
Nur dann bist du bereit, das Fenster des Mitgefühls zu öffnen; es ist genau das gegenüber
liegende Fenster. Wenn also alles, was durch die Gesellschaft unterdrückt wurde an die
Oberfläche kommt, und  freigesetzt wird, dann bist davon gereinigt.
Sobald ein Mensch frei ist von negativen Emotionen, wird er sich den positiven Fenstern zuwenden.
Nimm seine Hand und führe ihn in diese Richtung; er wird sich umorientieren,
denn niemand will wirklich hassen. Niemand will wütend sein, denn es bringt nur Leid.
Ein jeder möchte lieben und geliebt werden.
Jeder Mensch wünscht sich ein wunderbares Leben, doch fast jeder lebt ein hässliches Leben,
weil er nicht weiß, wie wunderbares Leben funktioniert.
Wir träumen vom wunderbaren und leben das Hässliche.
Denn das Hässliche wurde unterdrückt und diese Unterdrückung hat unser Wesen
total korrumpiert, so dass es fast unmöglich erscheint, die höhere Dimension zu erreichen……“

Osho: „Nothing to loose but your Head“


Osho über Osho:

"Bedenke, was immer ich Dir sage, du kannst es auf zwei Arten aufnehmen.
Du kannst es einfach als meine Autorität betrachten:
"Weil Osho es sagt, muss es wahr sein" - dann wirst du leiden, dann wirst Du nicht wachsen.


"Was immer ich sage, höre es, versuche es zu verstehen, setze es in Dein Leben um.
Schau Dir an, wie es funktioniert, und komme dann zu Deinen eigenen Schlussfolgerungen.
Sie sind scheinbar die gleichen, aber sie sind es nicht, denn
sie können nie genau gleich sein, weil jeder eine andere Persönlichkeit besitzt,
und ein einzigartiges Wesen ist.



"Was immer ich sage, kommt von mit selbst Es ist zwangsläufig tief in mir verwurzelt.
Du magst zu ähnlichen Schlüssen kommen, aber es können nicht genau die gleichen sein.


Also sollten meine Folgerungen nicht aus Deinen Schlussfolgerungen gezogen werden.
Du solltest versuchen, mich zu verstehen, Du solltest versuchen zu lernen,
aber du solltest kein Wissen von mir sammeln,
Du solltest keine Schlussfolgerungen von mir sammeln.
Erst dann wird dein Geisteskörper wachsen."

Osho selbst beschreibt sein Werk als „Beitrag, die Voraussetzungen für die Entstehung
einer neuen menschlichen Lebensweise zu schaffen“.
Diesen neuen Menschentypus hat er immer wieder als „Zorbas, der Buddha“ umschrieben –
also einen Menschen, der nicht nur wie Zorbas, der Grieche, die irdischen Freuden
zu schätzen weiß, sondern ebenso sehr die stille Heiterkeit eines Gautam Buddha liebt.
Wie ein roter Faden zieht sich die Vision einer Verschmelzung der zeitlosen
Weisheit des Ostens mit den höchsten Potenzialen westlicher Wissenschaft und Technik
durch alle Aspekte von Oshos Arbeit.

Vor allem seine revolutionären Ansätze zur Wissenschaft der inneren Transformation
haben Osho berühmt gemacht.
Seine innovativen „aktiven Meditationen“ basieren auf dem Gedanken,
dass erst der in Körper und Geist angesammelte Stress abgebaut werden muss, um –
frei von Gedanken und entspannt – einen meditativen Zustand erfahren zu können.

Am 19. Januar 1990 starb Osho in Indien.

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